Fichtelgebirge

Waldershofer SPD wird deutlich jünger

Die Sozialdemokraten setzen auf frischen Wind. Mit Markus Burger, Barbara Diener und Florian Dick wird das Vorstandsteam auch verjüngt.



Ein neues Vorstandsteam haben die Waldershofer Sozialdemokraten. Auf dem Bild (hinten stehend, von links): Florian Dick, Christian Fritsch, Gerhard Greger, Markus Burger und Jürgen Ranft. In der vorderen Reihe sind Günter Raithel und Barbara Diener. Foto: Oswald Zintl
Ein neues Vorstandsteam haben die Waldershofer Sozialdemokraten. Auf dem Bild (hinten stehend, von links): Florian Dick, Christian Fritsch, Gerhard Greger, Markus Burger und Jürgen Ranft. In der vorderen Reihe sind Günter Raithel und Barbara Diener. Foto: Oswald Zintl  

Waldershof - Die Aufarbeitung des Wahlergebnisses der letzten Kommunalwahl ist abgeschlossen. Bei der Jahreshauptversammlung erklärte SPD-Ortsvorsitzender Gerhard Greger, dass dem Wahlausgang mit dem Verlust eines Stadtratsmandates verschiedene Aspekte zugrunde liegen. Zum einen sei die Ankündigung von Bürgermeisterin Friederike Sonnemann, für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung zu stehen, zu früh bekannt gegeben worden, und zum anderen habe der Rückzug von Ulrik Katholing, der aus gesundheitlichen Gründen kurz vor der Wahl von seiner Bürgermeisterkandidatur Abstand genommen hatte, sich ebenfalls negativ ausgewirkt. Greger erinnerte an die zurückliegende Arbeit im Stadtrat. Er dankte Bürgermeisterin Friederike Sonnemann für ihre anerkennenswerten Leistungen. Von Seiten der SPD-Mandatsträger sei ebenfalls sehr gute Arbeit geleistet worden. Als Beispiel nannte der Vorsitzende das Engagement von Günter Raithel als Referent für Barrierefreiheit. Hier wurden viele Anregungen zum Nutzen der Bürger umgesetzt. Auf die zukünftige Arbeit im Stadtrat eingehend sagte Gerhard Greger: "Es wird weitergehen, wenn auch unter anderen Vorzeichen. Wir Stadträte werden uns weiter mit voller Kraft für unser Waldershof einsetzen."

Rückblickend auf die gesellschaftlichen Aktivitäten dankte Greger allen Helferinnen und Helfern bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen und im Wahlkampf. Nachdenklich stimmt den Ortsvorsitzenden allerdings, dass die sozialdemokratischen Erfolge auf Bundesebene vom Wahlvolk nicht honoriert werden.

Fraktionssprecher Jürgen Ranft zog eine positive Bilanz zur Arbeit im neuen Stadtrat. "Wir sind auf einem guten Weg. Konstruktive Kritik ist von Seiten der Bürgermeisterin gefordert und es finden regelmäßige Treffen mit den Fraktionsvorsitzenden statt." Die zukünftigen Herausforderungen seien gewaltig mit Blick auf die Investitionen in den Bereichen Kindergärten, Krippen und der Jobst-vom-Brandt-Schule. Zur Schule machte Ranft deutlich, dass die SPD-Fraktion an dem eingeschlagenen Weg, die Gebäude in ihrem jetzigen Zustand auf Vordermann zu bringen, festhält: "Hier wurde schon viel Geld investiert und ein Neubau würde die derzeitigen Platzverhältnisse in keiner Weise wiedergeben. Zudem ist die Aula der Jobst-vom-Brandt-Schule immer noch ein wichtiger Veranstaltungsort für Vereine und die Stadt." Skeptisch sieht Ranft den Spatenstich zur Ortsumgehung: "Ob sich hier in diesem Jahr noch was bewegt, müssen wir abwarten." Die Neugestaltung des Marktes müsse aber schon jetzt unter Einbeziehung der Bürger und Geschäftsleute in Angriff genommen werde. Geduld ist in Sachen Straßensanierung gefordert. "Der Sanierungsstau aus den letzten drei Jahrzehnten kann auch nicht durch Rekordhaushalte von heute auf morgen abgebaut werden", ergänzte der Fraktionssprecher.

Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis. Vorsitzender bleibt Gerhard Greger, sein neuer Stellvertreter ist Markus Burger. Kassier bleibt Jürgen Ranft, als neue Schriftführerin wurde Barbara Diener gewählt, für die Öffentlichkeitsarbeit zeichnet Florian Dick verantwortlich. Als Beiräte wurden Christian Fritsch, Arnold Käs und Günter Raithel gewählt. Kassenprüfer sind Helmut Langer und Günter Raithel. Als Delegierte für die Wahlkonferenzen wurden Gerhard Greger, Helmut Langer, Markus Burger, Jürgen Ranft und Christian Fritsch gewählt.

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Oswald Zintl
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Veröffentlicht am:
27. 09. 2020
16:24 Uhr

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Oswald Zintl

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27. 09. 2020
16:24 Uhr