Rehau

Rehau will jugendfreundlicher werden

Die Stadt will jungen Bürgern zeigen, dass sie dazugehören. Der Jugendkoordinator Johannes Wurm legt dazu ein Konzept vor.



Rehau will jugendfreundlicher werden
Rehau will jugendfreundlicher werden  

Rehau - Seit April ist Johannes Wurm Koordinator der Jugendarbeit der Stadt Rehau. Der 26-jährige Erzieher ist Angestellter der Diakonie Hochfranken und arbeitete in den vergangenen Monaten an einem pädagogischen und organisatorischen Konzept für den Jugendtreff Rehau. Dieses Konzept legte er nun dem Familien-, Vereins-, und Kultursenat der Stadt Rehau vor und erhielt breite Zustimmung.

Termine und Kontakt

19. Oktober: 17 bis 22 Uhr, Jugenddisco im Gemeindehaus;

9. November: 9 Uhr ab Maxplatz, Fahrt mit der kommunalen Jugend im Landkreis Hof in die "Fundora Indoor-Erlebnis-Welt Schneeberg";

16. November: 17 bis 22 Uhr, Jugenddisco im Gemeindehaus;

22. November: Fifa-Turnier.

Mehr Informationen zum Programm gibt es bei Johannes Wurm, Mobil: 0160/6154150, E-Mail: johannes.wurm@diakonie-hochfranken.de oder bei facebook.com/Jugendzentrum-Rehau

 

Das Jugendzentrum im evangelischen Gemeindehaus hat 23 Stunden in der Woche geöffnet. Am Dienstag von 14 bis 20 Uhr, Mittwoch von 14 bis 18 Uhr, Donnerstag von 14 bis 20 Uhr und am Freitag von 14 bis 21 Uhr. Das Jugendbüro im Mehrgenerationenhaus am Maxplatz 12 bietet Sprechstunden für Jugendliche und ist besetzt am Montag von 12 bis 16 Uhr und am Mittwoch von 10 bis 14 Uhr.

 

"Das Jugendkonzept soll ein neues Kapitel der Jugendarbeit in unserer Stadt aufschlagen", betonte Bürgermeister Michael Abraham. Junge Menschen einzubinden, sei das Gebot der Stunde, dem man die ganze Aufmerksamkeit widmen müsse. Durch die Zusammenarbeit mit der Diakonie Hochfranken ergeben sich nach den Worten Abrahams neue Impulse und Spielräume. So änderte Johannes Wurm die Öffnungszeiten. Das Jugendzentrum im evangelischen Gemeindehaus, mit Ellen Dimmling und Johannes Wurm als pädagogische Fachkräfte, hat aktuell 23 Stunden in der Woche geöffnet.

 

Im offenen Treff für Kinder und Jugendliche kann sich jeder mit Brettspielen, Billard, Kicker oder Konsolen beschäftigen. Und am Freitag laufen ein Spielenachmittag sowie Kinderkochen. Möglich wäre es, sagte Wurm, den Jugendtreff auch am Samstag als schulfreien Tag zu öffnen. Gemeinsam mit Angelika Hofmann, Jugendleiterin der evangelischen Jugendarbeit Rehau, und Annegret Feldrapp, Dekanatsjugendreferentin im evangelischen Jugendwerk Hof, schafft Wurm jeden Dienstag ein Sportangebot. 14-tägig können die jungen Rehauer die Sportart Jugger trainieren. Zudem lernen in vier Gruppen Kinder und Jugendlichen, Anfänger und Fortgeschrittene, jeweils dienstags und donnerstags, Gitarre.

Die Jugenddisco im Juli besuchten 35 Jugendliche. Diese Veranstaltung mit zwei jungen Discjockeys soll am 19. Oktober von 17 bis 22 Uhr im Gemeindehaus wiederholt werden. Jugendliche aus Regnitzlosau nutzen dabei gerne den Landbus, um nach Rehau zu fahren - auch, um an den gemeinsamen Ausflügen teilzunehmen. Momentan prüfe man, ob man ein Jugendcafé einrichten könnte, das zum Treffpunkt für junge Menschen werden soll.

Im 25-seitigen Konzept, das Wurm vorlegte, ist neben dem pädagogischen Leitbild auch das Motto festgeschrieben: "Lebe, um dich zu bewegen und bewege dich, um zu leben." Bewegung sei hier nicht nur in motorischer Hinsicht gemeint, erklärt Wurm. In der Jugendarbeit soll es nach seinen Worten auch um soziale Bewegung im Kontakt mit anderen, um emotionale Bewegung in Krisen und schwierigen Situationen und natürlich auch um die klassische Bewegung bei Sport, Spiel und Spaß gehen.

Grundsätzlich sollen zehn- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche im Fokus der Jugendarbeit stehen, auch Kontakte zu den Vereinen seien wichtig. "Eines der Ziele ist, dass junge Leute am Leben der Stadt teilnehmen und die Freizeit aktiv gestalten", hob Wurm hervor. Priorität habe die inhaltliche Arbeit, dann erst das Gebäude. "Wenn die inhaltliche Arbeit und die Angebote in dem, was wir haben, nicht mehr abbilden können, müssen wir uns auf die Suche machen." Der Bedarf an Räumen richte sich nach dem Bedarf an Angebot.

Autor

Silke Meier
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Veröffentlicht am:
18. 10. 2019
17:54 Uhr

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Silke Meier

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18. 10. 2019
17:54 Uhr