VER Selb

Vorne effektiv, hinten kompakt

Die Eishockeyspieler aus Selb nehmen die Hürde in Regensburg. Trainer Henry Thom lobt sein Team für eine starke Leistung. Kenny Turner bereichert das Spiel der Wölfe.



Das war die Selber Führung in der Donau-Arena: Richard Gelke (links) ließ Eisbären-Keeper Peter Holmgren keine Chance.
Das war die Selber Führung in der Donau-Arena: Richard Gelke (links) ließ Eisbären-Keeper Peter Holmgren keine Chance.   Foto: Mario Wiedel

Eisbären Regensburg - VER Selb 3:5

VER Selb : Deske (Kümpel) - Ondruschka, Nijenhuis, Bär, Müller, Silbermann, Böhringer - Gare, Schmidt, McDonald, Graaskamp, Gelke, Kabitzky, Schiener, Hirschberger, Turner, Klughardt.

Schiedsrichter : Feistl. - Zuschauer : 1821. - Tore : 14. Min. Gelke (Kabitzky, Bär) 0:1, 24. Min. Schiener (Turner, Hirschberger) 0:2, 38. Min. Flacher (Weber, Ontl; 5-4) 1:2, 42. Min. Divis (Tausch, Gulda; 5-4) 2:2, 44. Min. Gelke (Bär, Müller) 2:3, 54. Min. Graaskamp (Gelke, Müller) 2:4, 57. Min. Heider (Divis, Gulda; 6-4) 3:4 , 60. Min. McDonald (Gare; empty net goal) 3:5. - Strafminuten : Regensburg 6, Selb 10.

Am achten Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd belohnten sich die Selber für eine starke Partie und fuhren mit einem 5:3-Sieg bei den Eisbären Regensburg drei wichtige Auswärtszähler ein. "Wir haben unsere Chancen gut genutzt und standen kompakt ", lobte Trainer Henry Thom bei Radio Euroherz. Maßgeblichen Anteil an den drei Punkten hatte Wölfe-Stürmer Gelke mit zwei Treffern und einer Vorlage sowie Torwart Deske, der über die gesamte Spielzeit wie ein Turm in der Schlacht stand und die Eisbären zur Verzweiflung brachte. Und auch für Neuzugang Kenny Turner gab es lobende Worte: "Er hat seinen Job gut gemacht, arbeitet stark nach hinten, er wird uns helfen."

Für Aufsehen sorgte zu Spielbeginn in der Donau-Arena erst einmal eine beschädigte Plexiglasscheibe, die aber schnell repariert wurde. Die knappe 1:0-Führung nach 20 Minuten war absolut verdient, die Wölfe über weite Strecken die optisch überlegene Mannschaft, den Tick besser und hatten auch zahlenmäßig mehr Möglichkeiten auf der Habenseite als die Hausherren. Letztere bissen dieses sich meist an der gutstehenden Wölfe-Defensive die Zähne aus.

18.10.2019 - Eisbären Regensburg - Selber Wölfe - Foto: Mario Wiedel

Eisbären Regensburg - Selber Wölfe
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In der 14. Minute war es so weit: Gelke schaltete nach einem Scheibenverlust im Mitteldrittel am schnellsten, ließ bei seinem Alleingang Eisbären-Torwart Holmgren nicht den Hauch einer Chance und schoss zur verdienten Führung ein. Regensburg hatte durchaus einige gute Szenen, war aber anders als die unaufgeregt und clever agierenden Wölfe zu nervös. Und wenn die Eisbären mal durchkamen, machte Deske mit stoischer Ruhe und starken Paraden Chancen zunichte.

Auch wenn die Eisbären nach Wiederanpfiff die erste Chance für sich verbuchten, waren es weiter die Selber, die klar den Ton angaben. Die Überlegenheit wurde auch auf der Anzeigentafel sichtbar: ein sehenswerter Spielzug - und Schiener konnte sich die Ecke aussuchen. Das 2:0 war perfekt. Ein Treffer, der den ohnehin verunsicherten Einheimischen noch mehr zusetzte. Schmidt hatte zwei gute Szenen, das mögliche 3:0 nachzulegen. Die Gäste machten nun vieles richtig, was fehlte, war ein weiterer Treffer, der eine Vorentscheidung hätte sein können. Dies sollte sich rächen. Als Regensburg bei seinem dritten Überzahlspiel durch Kapitän Flache zum 1:2-Anschlusstreffer kam, gaben die Oberfranken kurzzeitig die Kontrolle des Spiels ab. Sauer mit Pfostenschuss und Alleingang. Herrmann zwang zudem Deske zu einer Glanztag. Die Pausensirene kam für die Selber zur rechten Zeit, um sich wieder richtig ordnen zu können und Regensburg etwas den Schwung zu nehmen.

Doch im dritten Drittel gab es gleich eine kalte Dusche für die Gäste. 87 Sekunden waren erst von der Stadionuhr abgelaufen, da schlugen die Eisbären erneut in Überzahl zu und glichen auf 2:2 aus. Divis ließ nach starkem Abschluss die einheimischen Fans jubeln. Regensburg war nun wieder voll im Spiel, es folgten starke Minuten der Gastgeber, die die Gäste massiv unter Druck setzten. Es gab nur noch wenig Entlastungsangriff, aber einer dieser bescherte wieder die Wölfe-Führung. Gelke gelang mit einer Kopie seines ersten Treffers das 3:2 - mitten in die Regensburger Druckphase. Als Graaskamp sogar noch auf 4:2 erhöhte, leerten sich die ohnehin nicht gut gefüllten Ränge der Donau-Arena.

Alle, die gegangen waren, versäumten aber noch eine hochdramatische Schlussphase - mit dem besseren Ende für die Gäste. Regensburg riskierte alles und wurde mit dem Anschlusstreffer belohnt. Ohne Torhüter und in Überzahl fiel das 3:4. Dieses Ergebnis hatte bis nahezu zur Schlusssirene bestand. Regensburg drückte mit aller Macht auf den Ausgleich, doch die Selber verteidigten mit Mann und Maus - und vor allem mit Erfolg. 0,4 Sekunden vor der Sirene besorgte McDonald den 5:3-Endstand ins leere Eisbären-Tor. "Wir haben verdient gewonnen, da wir alles hineingeschmissen haben", lobte Thom. red

 

 

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Veröffentlicht am:
18. 10. 2019
23:22 Uhr

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18. 10. 2019
23:22 Uhr